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Geschichte des Bodensee

Geschichte Bodensee
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Die Namensgebung

Das erste Mal namentlich erwähnt wurde um das Jahre 43 nach Christus der Lacus Venetus (Obersee) und der Lacus Acronius (Untersee) durch den römischen Geographen Pomponius Mela. Die heutige Bezeichnung des Bodensees leitet sich durch den Ortsnamen der Bodenseegemeinde Bodman ab. Aus der Bezeichnung See, an dem Bodman liegt, dürfte sich die Bezeichnung Bodman-See und daher Bodensee entwickelt haben. Grund dafür ist die hohe Bedeutung, die der Gemeinde Bodman als Königspfalz im frühen Mittelalter zukam und damit als Stützpunkt des Königs auf seinen Reisen durch das Land diente. Die Bezeichnung im romanischen Sprachraum hingegen dürfte auf das Konzil von Konstanz in der Zeit von 1414 – 1418 zurück zu führen sein. Danach verbreitete sich, nach der Stadt Konstanz und dem Ausfluss des Rheins vom Obersee in den Seerhein, die Bezeichnung „Lacus Constantinus“, die im französischen als „Lac de Constance“ übernommen wurde. Im Englischen ist die Bezeichnung „Lake of Constance“ bis heute gebräuchlich.

Besiedlung und Entwicklung des Kulturraumes

Siedlungsbeginn am Bodensee
Erste Siedlungen am Bodensee waren Pfahlbauten, die sowohl am deutschen, wie auch am Schweizer Ufer entdeckt wurden. Diese werden auf die Jungsteinzeit um 3500 vor Christus datiert und wurden während Ausgrabungen von 1918-1937 in Sipplingen am Bodensee gefunden. In Unteruhldingen hat man die Pfahlbauten nach Vorbild der Ausgrabungen nachgebaut. Diese sind heute im „Steinzeitdorf Sipplingen“ zu besichtigen. Auch Bauten aus der Bronzezeit nach Ausgrabungen aus Konstanz und Unteruhldingen von 1050 bis 850 v. Chr. können inklusive der Werkzeuge der damaligen Handwerker bestaunt werden. Um 500 vor Christus wanderten keltische Volksstämme in den Bodenseeraum ein. Die Siedlungen der Menschen entwickelten sich nun von den Pfahlbauten hin zu Siedlungen im Landesinneren mit bereits stadtähnlichen Anlagen. Nachdem die Römer um 100 vor Christus über die Alpen in den Kulturraum der Kelten eingedrungen waren, unterwarfen sie diese bis 15 vor Christus und zählten den Bodensee zur römischen Provinz Raetien. Diese Herrschaft der Römer nördlich der Alpen wurde durch die Alemannen, bzw. Westgoten beendet, die die römischen Truppen um 400 nach Christus aus dem Bodenseeraum verdrängten. Die Besetzung der Alemannen, die Viehzucht und Ackerbau betrieben, ist noch heute durch die gegründeten Weiler, meist auf die Endung „-ingen“, nachvollziehbar. Im Laufe des 5. Jahrhunderts prägten Sie den Bodenseeraum in Lebens-, Sprach- und Siedlungsformen, wurden aber nach Überlegenheit der Franken um 750 in das Frankenreich integriert. Nach dieser Eingliederung wurde das Gebiet von einzelnen fränkischen Adligen verwaltet und zum Beispiel am Überlinger See eine Königspfalz in Bodman errichtet. Zu dieser Zeit entwickelte sich Konstanz zur einflussreichsten Stadt im Bodenseeraum, da es Bischofssitz wurde und einen Einfluss von Ludwigsburg bis zum Gotthardmassiv besaß. Auch das Benediktinerkloster St. Gallen entstand um 720 und auf der Insel Reichenau entwickelte sich ebenfalls ein Kloster. Diese kulturellen und geistlichen Zentren bildeten die Zentren von Ordnung und Recht, standen Machthabern beratend zur Seite und bildeten Geistliche aus.

Quelle: Das Bodensee-Kompendium

Der Traum vom Bodensee für das ganze Jahr

Der Bodensee gilt als einer der schönsten Urlaubsziele in Deutschland. Die Schönheit der Landschaft veranlasst viele Einwohner zum Bleiben und Zuziehen.

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