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Pflanzen- und Tierwelt am Bodensee

Pflanzenwelt

Das gemäßigte und milde Bodenseeklima hat einen vielfältigen Pflanzenwuchs in der Bodenseeregion zur Folge und ermöglicht es sogar, mediterrane Pflanzen unter freiem Himmel anzupflanzen. Eine Sehenswürdigkeit bietet hier die „Blumeninsel“ Mainau auf der Konstanzer Seeseite. Aber auch der Naturraum rund um den Bodensee gilt als vielfältig trotz dichter Besiedlung und starker Nutzung der Landstücke durch Land- und Forstwirtschaft.

Von verschiedensten Gräsern an den Seeufern, über Weiden, Pappeln, Erlen, Birken und Kreuzdorn, bis hin zu Lungenenzian im Wollmatinger Ried und der Irisblüte im Eriskircher Ried von Mai bis Juni bietet das Pflanzenreich am und um den See eine riesige Vielfalt. Eine detaillierte Tour können Interessierte auch mit dem Schiff am Untersee unternehmen. Informationen zur Tour mit Einblicken und Erläuterungen rund um Naturkunde können beim NABU-Naturschutzzentrum Wollmatinger Ried eingeholt werden.

Tierwelt

Vor allem der Bodenseefelchen, auch Blaufelchen genannt, ist in der Fischwelt des Bodensees eine Besonderheit und aufgrund seines großen Vorkommens bekannt. Aber es gibt noch rund 30 weitere bedeutende Fischarten im See. Zu nennen ist hier der bis zu 1m große Hecht und der Zander. Beide werden als Raubfische des Sees geführt, die den in den Uferzonen beheimateten Variationen der Brachsen und Rotfedern nachjagen. Typisch für die Gewässer des Untersees sind die Seeforellen und Äschen, die vor allem in Fließgewässern zu Hause sind.

Bedeutend ist der Bodensee aber auch für verschiedenste Vogelarten, die das milde Klima der Region jährlich zur Überwinterung nutzen. Insgesamt wurden am Bodensee bisher 412 Vogelarten nachgewiesen, die rund um den See auch von interessierten Besuchern beobachtet werden können. Um die Bedeutung der Zugvögel für diese Region zu unterstreichen, wurde vom Max-Planck-Institut für Ornithologie (=Vogelkunde) die Vogelwarte in Radolfzell eingerichtet, die Tierwanderungen und den Vogelzug untersucht und auch die Beringung der Tiere übernimmt. Mit dieser Thematik beschäftigt sich auch der 2008 eingerichtete Lehrstuhl für Ornithologie mit der neuen Professur im Bereich der Biologie an der Universität Konstanz.
Wichtiges Brutgebiet ist der Bodensee im Frühjahr vor allem für Haubentaucher und Blässhuhn, aber auch andere Brutvogelarten nutzen den See, wie zum Beispiel Amsel, Buchfink und Star. Außerdem sind in den Gebieten des Sees Wasservögel wie verschiedene Entenarten, Graureiher und der Gänsesäger zu Hause. Regelmäßig brüten Kormorane im Naturschutzgebiet Radolfzeller Aachried mit ca. 100 Nestern.

Quelle: Das Bodensee-Kompendium