Schokoladen-Reportage: Abenteuerreise durch die Munz & Minor Glücksfabrik

Munz und Minor: Schokolade macht glücklich, sagt nicht nur die Wissenschaft sondern auch der eigene Bauch. Doch wie kommt das Glück in die Schokolade? Wir haben uns auf die süße Spur des streng gehüteten Schokoladengeheimnisses des Schweizer Schokoladenherstellers Maestrani und seinen Marken Munz und Minor gemacht. In Flawil, nicht weit von St. Gallen und der Grenze zu Deutschland, beherbergt das Traditionsunternehmen eine ganz besondere Erlebniswelt: das Chocolarium.

Das Chocolarium-Schild ist nicht zu übersehen, noch markanter ist jedoch der Duft nach bestem Kakao. Hier wollen wir das Geheimnis enthüllen, warum Schokolade glücklich macht. Bunt, interaktiv und mit allen Sinnen entführt das Chocolarium uns durch die unterhaltsame Glücksfabrik. Anfassen und probieren? Erwünscht! Der perfekte Tagesauflug für die gesamte Familie. Den Hund lassen wir jedoch zuhause.

Vom Suchen und Finden des süßen Glücks

Im ersten Stock werden wir bereits erwartet und freundlich begrüßt. Wir lösen unsere Eintrittskarten für die schokoladige Erlebniswelt. Gleich soll es losgehen. Bevor sich die Türen zum exklusivem Kinosaal des Chocolariums öffnen, schicken wir noch schnell Fotogrüße runter in die Fabrik: Durch den Boden wachsen riesige, gestreifte Rohre mit blinkenden Lichtern. Einmal hinein lächeln – und schon erscheint ein Selfie an der Wand,. Dabei gibt es die Fotoröhren in der perfekten Höhe für jedes Familienmitglied: von klein bis groß.

Zeitreise zur Erfindung der Schokoladenprodukte von Maestrani

Gespannt setzen wir uns auf die kuscheligen Kinosessel im Vorführungsraum. Auf der Leinwand erscheint ein Countdown: 10, 9, 8, … Werden wir gleich das Geheimnis des Glücks erfahren?

Das Licht erlischt, der Film beginnt und wir starten eine Zeitreise in die Vergangenheit. Genauer in das Jahr 1852, als Aquilino Maestrani seine erfolgreiche Schoko-Unternehmung begann, Glück in feinste Tafeln zu gießen. Maestrani wusste schon vor mehr als 160 Jahren das Geheimnis rund um das Suchen und Finden vom einzigartigen Zustand des Glücks: „Glück liegt in den kleinen Dingen des Lebens wie einer Schokolade“, erzählt uns der Schokoladenpionier über seine Genussphilosophie.

„Wer die Welt mit den Augen eines Schokoladenliebhabers betrachtet, erkennt wahre Schönheit und Glück.“ Aquilino Maestrani (1814 – 1880), Gründer von Maestrani und einer der Väter der berühmten Schweizer Schokoladenkultur.

Doch zunächst muss das Glück erst einmal in die Zutaten finden, um das wohlig zufriedene Gefühl beim Naschen auszulösen. Ein Geheimnis liegt in den sonnengetrockneten Kakaobohnen aus Peru und der Schweizer Milch. Faire Arbeitsbedingungen in dem südamerikanischen Land sichern bereits bei der Ernte, dass in den Bohnen warme Sonnenstrahlen voll von Glück hier ankommen – zu hundert Prozent nachhaltig produziert, mit Zertifikat. Die gute Schweizer Milch und das sorgfältige Conchieren der flüssigen Schokolade ergeben später den berühmten zarten Schmelz auf der Zunge – mmh, ein Genuss. Den wollen wir jetzt im Chocolarium weiter erforschen. Auf geht’s zur Kakaoplantage!

Dorthin, wo der Kakao auf Bäumen wächst

Kaffeebohnen hatten wir wohl schon alle einmal in der Hand, aber Kakaobohnen? Wie wachsen die fingernagelgroßen, harten Bohnen eigentlich und wie werden sie geerntet? Der nächste Raum im Chocolarium ist eine bunte Entdeckungsreise zum Anfassen.

Wir lernen, dass die Bohnen in einer großen Kakaoschote auf Bäumen wachsen. Die Plantagen in Peru gleichen einem Dschungel aus grünen Pflanzen mit großen Schotenfrüchten, die schwer herab hängen. Stolze 30 dieser Früchte trägt ein Baum im Jahr. Daraus können 15 Tafeln Milchschokolade hergestellt werden. Bis die getrockneten Bohnen zu Schokoladentafeln werden und bei uns im Supermarkt liegen, braucht es jedoch noch einige Schritte mehr. Nächste Station sind die Schweizer Berge, dort, wo die Kühe in Frühjahr und Sommer grasen.

Hier kann jeder Besucher sich einmal selbst im Melken versuchen. Harte Arbeit und gar nicht so einfach, wie wir feststellen. Jetzt fehlt nur noch der Zucker für die süße Schokolade. Der stammt aus der Zuckerrübe. Wie die wächst, zeigt das Chocolarium auch.

Mit der Nase riechen, wie Schokolade gemacht wird

Schnupperstunde auf dem Weg zur fertigen Schokolade. Bei der Herstellung von Schoggi werden alle Zutaten, die wir bisher kennengelernt haben, vermischt. Dunkle Schokolade, Milchschokolade, weiße Schokolade: Je nach Sorte wird unterschiedlich viel der weißen Kakaobutter zur Schokoladenmasse dazugegeben. Den Unterschied dürfen wir erschnuppern. Langsam läuft uns das Wasser im Mund zusammen. Vielleicht kommen wir im „Labor für unfassbares Glück“ in den Genuss der süßen Schokolade?

Wir betreten erwartungsvoll das Labor. Goldene Hufeisen, gepunktete Marienkäfer, vierblättrige Kleeblätter, winkende Katzen – Glückssymbole aus der Welt sind an diesem geheimnisvollen Ort im Herzen der Schokoladenfabrik versammelt. Wo, wenn nicht hier, finden wir heraus, wie das Glück in die Schokolade kommt.

Schokolade macht nachweislich glücklich. Das wusste bereits Schokoladenpionier Aquilino Maestrani im 19. Jahrhundert. Rund hundert Jahre später, 1975, war auch die Wissenschaft in der Lage zu erklären, wie sich Glück in unserem Körper ausdrückt. Damals wurden die Glückhormone Endorphine im Körper entdeckt, die unter anderem durch den Verzehr von Schokolade hervorgelockt werden.

Wir folgen der Musik und plötzlich ist sie da: die Schokoladenquelle. Wir haben das Glück gefunden – und es schmeckt unfassbar gut: schokoladig, zart, himmlisch. Wir sind glücklich und wissen ganz genau warum.

Es sind die hochwertigen Zutaten, die Maestranis Chocolatiers nach alter Rezeptur zu edlen Schokoladenköstlichkeiten verschmelzen. Der siebte Sinn von Gründungsvater Aquilino Maestrani verleiht der Schokolade bis heute das gewisse Quäntchen Glück, welche die Schokoladeprodukte der Linien Munz und Minor von anderen unterscheidet.

Naschend durch die Munz- und Minor-Produktion

Aus dem Glückslabor treten wir in die lichtdurchfluteten Räume der Produktion. Als Besucher können wir über die gesamte Schokoladenfabrik auf einer Empore laufen und beobachten, wie hunderte Tafeln von Schokolade über Fließbänder laufen und verpackt werden. Bis zu 11.000 Tafeln Glück werden in einer Stunde produziert. Knapp 170 Mitarbeitende fasst das Unternehmen. Wir erfahren ein weiteres Geheimnis: Sie alle dürfen so viel Schokolade essen, wie sie wollen. Ein wahrer Glücksjob!

Unser Weg ist gesäumt von Nasch-Stationen mit allen Marken und Sorten, für die Maestrani berühmt ist: Minor und Munz . Doch nicht genug: Vor dem Ausgang wartet ein weiteres Highlight.

Eine Chocolatière verziert für uns eine frisch gegossene Tafel feinster Schokolade. Zusätzlich dürfen wir auch selber eine Tafel mit leckeren Toppings vom Buffet dekorieren. Ein köstliches Andenken an unsere genussvolle Abenteuerreise durch das Chocolarium, in dem wir das Glück gefunden haben – und nun mit nach Hause nehmen.

Alle Infos für einen Tagesausflug ins Chocolarium von Maestrani

Tickets für den Erlebnis-Rundgang werden am besten online gebucht unter: chocolarium.ch/tickets. Dort könnt ihr flexibel Datum und Uhrzeit auswählen. Kleinkinder bis fünf Jahre bekommen sogar kostenlosen Eintritt. Hier muss beim Ticketbuchen einfach nur die Anzahl der Kleinkinder angegeben werden.

Weitere Infos und alle Aktionen findet ihr auf chocolarium.ch/.

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