Campus Galli bei Meßkirch

Die einzigartige Zeitreise ins 9. Jahrhundert

Sei hautnah dabei, wenn Ehrenamtliche und Handwerker den weltberühmten Klosterplan, welcher auf dem nahgelegenen UNESCO Weltkulturerbe Insel Reichenau gezeichnet wurde, verwirklichen. Beim Aufbau der Klosterstadt wird dabei auf jegliches moderne Werkzeug sowie auf den Einsatz moderner Maschinen verzichtet – alles entsteht wie damals, vor 1200 Jahren.

bodenseeferien.de Autorin Julia
„Einmalig anzuschauen, wie die Handwerker komplett auf moderne Werkzeuge verzichten und trotzdem voran kommen.“
Julia

Ein spannendes Projekt

Das Team aus wissenschaftlichem Beirat und Handwerker stellen sich beim Campus Galli einer ganz besonderen Herausforderung. Entstehen soll dabei ein Kloster, das auf Grundlage des St. Galler Klosterplans, eine zweidimensionale Zeichnung mit kleinen Texten, errichtet wird. 

Im Rahmen des Langzeitprojektes möchte das Team zum Beispiel herausfinden, mit welchem Werkzeug damals gearbeitet wurde, welchen Ertrag die Feldfrüchte brachten und wie genau die Dachbedeckung aussah. Auf der Homepage des Campus Galli kannst du dich jederzeit über Rechercheergebnisse, Erfahrungen und Vorgehensweisen informieren, welche dort nach und nach zusammengetragen werden.

Du möchtest lieber alles vor Ort bestaunen? In Meßkirch gibt es einen Rundweg, bei dem du die Werkstätten, den Abbundplatz und die Holzkirche erkunden kannst. Mit der Zeit entsteht natürlich immer mehr, so dass du bei jedem Besuch Neues entdeckst. Das ist auf alle Fälle ein einmaliges Erlebnis. 

Warum du zum Campus Galli musst?

Weil…

  • … es hier auf dem Rundweg vom Holzabbau über Werkstätten bis hin zur Landwirtschaft immer etwas Neues zu entdecken gibt.
  • … dich das Projekt wirklich in frühere Zeiten zurückversetzen wird, da bis zur Kleidung der Feldarbeiter alles auf die damalige Zeit ausgerichtet ist.
  • … du nirgends sonst eine so authentische und spannende Zeitreise ins 9. Jahrhundert erleben wirst.
  • ... du bei jedem Besuch die Baufortschritte verfolgen kannst. 
  • ... dir die Handwerker gerne Auskunft über ihre Arbeitsweise geben und du interessante Informationen bekommst.
  • ... du nicht nur beim Krüge töpfern und Körbe flechten zuschauen kannst - mitmachen ist erwünscht!

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Tipps

  • Nimm dir ausreichend Zeit und lass dir von den Handwerkern beispielweise das Korbflechten zeigen.
  • Zieh bequeme Schuhe an – das Gelände ist groß und du willst ja nichts verpassen!
  • Zwischen 13 und 14 Uhr haben die Handwerker Mittagspause, weshalb es zu dieser Zeit ruhiger zugeht und weniger zu sehen gibt.
  • Lass dein Handy zu Hause, dadurch kannst du dich viel mehr auf die gesamte Situation einlassen. 

 

Auch du kannst Teil des Projektes werden

Tauche doch mal in eine ganz andere Welt ein. Lass dir die Uhrzeit von dem Sonnenstand sagen und trinke aus Tonkrügen. Das tolle ist, dass jeder Teil des Teams werden kann. Geschichtsinteressierte, Studenten auf Praktikumssuche, Handwerker oder Menschen, die der Hektik entfliehen möchten und die Wurzeln des Handwerks kennenlernen möchten.

Aufgaben dabei sind zum Beispiel Holz bearbeiten, Schmieden oder Steine behauen, Körbe flechten oder Seile machen. Aber auch Weben, Spinnen oder Mithilfe auf dem Acker – hier wird jeder gebraucht und geschätzt!

Öffnungszeiten und Preise

Du kannst die Baustelle tagsüber, außer am Ruhetag Montag und an Feiertagen in Baden-Württemberg besuchen.
Die genauen Zeiten und Preise findest du direkt auf der Internetseite. Kinder, Schüler, Studenten und Familien bekommen Ermäßigungen  Außerdem gibt es Jahres- und Gruppentickets und es werden zusätzlich Führungen angeboten. 

Essen und Trinken

Auf dem Gelände gibt es einen Marktplatz wo du Dennetle (eine Art Flammkuchen), Bratwurst und Eintopf essen kannst. Auch hier bleibt sich das Projekt treu und orientiert sich an der damaligen Zeit, weshalb beispielsweise auch kein Kaffee angeboten wird. Diesen kannte man in der karolingischen Zeit nämlich nicht. Zum Aufwärmen wird dir hier Minztee serviert. 

Tipps für die Anreise

  • Der Klosterplatz befindet sich etwa eine Autostunde entfernt von Friedrichshafen. 
  • Am besten kommst du mit dem Auto, da das Projekt etwas abgelegen ist. Am Eingang gibt es sogar zahlreiche kostenfreie Parkplätze.
  • Falls du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist, schau auf der Website der Stadt Meßkirch nach, wie du am besten anreist.
Campus Galli
Am Hackenberg 92
88605 Meßkirch
Tel. +49 (0) 7575 206 47
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