Wassersport am Bodensee

6 Wassersportarten am Bodensee, die du ausprobieren solltest

Du liebst Wasser und möchtest in deinem Urlaub nicht nur faul am Strand rumliegen, sondern brauchst ein bisschen Action und Bewegung?  Dann solltest du diese sechs Wassersportarten unbedingt ausprobieren!  

„Es gibt einfach nichts Besseres, als am frühen Morgen bei spiegelglattem Wasser mit dem SUP eine Runde auf dem See zu drehen und die Stille zu genießen – oder bei auffrischendem Wind über den See zu segeln.“
Janine

Segeln

Segeln hat etwas Einzigartiges, da es sowohl Action als auch pure Entspannung bietet. Das wichtigste beim Segeln ist die Planung des Törns, so heißen Ausfahrten mit einem Segelboot, da Witterungsverhältnisse und die Windstärke eine große Rolle spielen. Bei zu wenig Wind geht es nicht voran und bei zu viel Wind und starkem Wellengang muss man auch vorsichtig sein. Daher sollte man auf all das vorbereitet sein, was das Wetter so bringen kann. Der Bodensee ist ein idealer Ort zum Segeln: durch seine Größe bietet sich ein mehrtägiger Segeltörn an, bei dem du gleich drei Länder auf einmal bereisen kannst.

Unser Tipp: Wenn du deinen Segelschein für den Bodensee (Bodenseeschifferpatent) machen möchtest, ist das kein Problem, denn rund um den Bodensee gibt es verschiedene Segelschulen. Auch wenn du ein Boot chartern oder ein scheinfreies Boot ausleihen möchtest, findest du Angebote am ganzen See verteilt.

Stand-UP-Paddling, kurz SUP

Stand-Up-Paddling oder Stehpaddeln genannt ist eine Wasseraktivität, die auf jeder Checkliste im Urlaub stehen sollte. Dabei stehst du aufrecht, nachdem du ein Gefühl für das Board im Sitzen oder Knien bekommen hast und paddelst mit einem Stechpaddel, um dich fortzubewegen. Anfangs steht man noch wackelig, aber nach einigen Minuten erlangt man die nötige Balance und paddelt los. Sehr viele Freibäder bieten mittlerweile den Verleih von SUPs an, und schon für kleines Geld kann in See gestochen werden.

Tipps für Anfänger: Wichtig ist die Paddeltechnik - das Paddelblatt muss komplett bis zum Schaftansatz ins Wasser eingetaucht werden, damit die volle Größe des Paddelblatts genutzt wird. Ebenfalls sollte das Paddel möglichst weit vorne, an der Spitze des SUP-Boardes, eingetaucht werden, damit der Paddelzug effektiv genutzt wird. 

Tipps für Fortgeschrittene: In einem SUP-Yogakurs kannst du deine Balance und Koordination fördern. Dabei wird Yoga, Workout und Wassersport miteinander kombiniert – wackelige Angelegenheit mit Muskelkatergarantie!

 

Wakeboarden und Wasserski

Beim Wakeboarden oder Wasserski kannst du dich von einem Motorboot mit ausreichend Pferdestärken über das Wasser ziehen lassen. Beim Wakeboarden stehst du seitlich auf dem Board und musst, wie beim Skate- oder Snowboarden, das Gleichgewicht finden. Wasserski ist, wie der Name schon verrät, sehr ähnlich zum Skifahren. Wer hier bereits geübt ist, hat einen klaren Vorteil.

Tipps für Anfänger: Da der Start beim Wasserskifahren und Wakeboarden am schwierigsten ist, dauert es oft einige Male, bis man den Dreh raus hat und stehend aus dem Wasser kommt. Grundsätzlich gilt: Übung macht den Meister. Wenn man einmal auf dem Brett steht, dann ist der schwierigste Teil geschafft. Wasserski-Analgen sind besonders gut zum Üben, da der Start ein wenig einfacher ist. Hier muss kein Motorboot starten und du kannst die Ausrüstung ausleihen. Falls es dort mit dem Wakeboarden nicht direkt klappt, kannst du auch zunächst auf das Kneeboard umsteigen.

Tipps für Fortgeschirttene: Versucht euch doch mal an den Wakeskate! Dabei wird keinerlei Fixierung benötigt wie beim Wakeboarden oder Wasserski. Das Ganze ist deutlich schwieriger, aber macht um so mehr Spaß, wenn man es schafft.

Kanu fahren

Kanufahren ist zwar nicht ganz so actionreich wie Wakeboarden oder Wasserski, aber der Spaßfaktor ist mindestens genau so groß. Vor allem, wenn du mit Freunden oder der Familie eine Kanutour unternimmst. Wie beim SUP ist beim Kanufahren deine Koordination und Balance gefragt, vor allem beim Einsteigen. Wer aber sein Körpergewicht in Balance hält, braucht sich nicht zu fürchten. Am ganzen Bodensee gibt es Mietstationen, wo du dir ein Kanu für einige Stunden oder auch den ganzen Tag ausleihen kannst. Falls du eine Kanutour am Bodensee planst, bieten sich die vielen Campingplätze am Seeufer ideal als Übernachtungsmöglichkeit an.

Tipps für Anfänger: Wenn ihr zu zweit in einem Kanu sitzt, kommt es auf den richtigen Rhythmus an. Am besten ist es gleichzeitig das Paddel einzustechen, um den Antrieb zu maximieren. Und nicht vergessen: Wer rechts paddelt, fährt nach links!

Tipps für Fortgeschrittene: Taste dich an die Eskimorolle ran. Diese ist nämlich etwas schwieriger und benötigt viel Übung, ist aber dennoch sehr praktisch, um das Kanu wieder aufrecht in einem Schwung ins Wasser zu bringen. Danach kann dich nichts mehr aufhalten! 

 

Wind - und Kitesurfen

Du bist bereits leidenschaftlicher Windsurfer oder Kiter oder möchtest es werden? Beide Sportarten machen jede Menge Spaß - allerdings lässt der notwendige Wind hierfür oft auf sich warten. Kiten ist am Bodensee leider nur mit einer Sondergenehmigung und nur in bestimmten Gebieten erlaubt: Im Landkreis Konstanz zum Beispiel am Campingplatz Sandseele, am Klausenhorn Dingelsdorf, am Strandbad Ludwigshafen, am Seegarten Allensbach oder am Wasserwek Konstanz. Die Genehmigung kann beim Schifffahrtsamt gegen eine Gebühr und unter bestimmten Auflagen beantragt werden. Auch in der Schweiz und Österreich solltest du bei den zuständigen Behörden anfragen und ggf. Genehmigungen einholen.

Unser Tipp: Am See gibt es einige Surfschulen, in denen du Windsurfen erlernen oder auch die Ausrüstung dafür ausleihen kannst.

Tretbootfahren

Mit dem Tretboot kannst du gemütliche Sommerausflüge auf dem Wasser machen. Am Bodensee kannst du an vielen Stellen ein Tretboot ausleihen, wie zum Beispiel am Gondele-Hafen in Konstanz, am Hafen nahe der Uferpromenade in Friedrichshafen sowie an den meisten Campingplätzen. Schnappe dir am besten ein paar Freunde, da das Treten als Einzelgänger etwas schwierig ist. Zwar können meist nur zwei gleichzeitig treten, es ist jedoch schön, das ganze entspannt von der Rückbank aus zu beobachten. So könnt ihr eine eigene Bootstour auf dem Bodensee erleben. An heißeren Sommertagen könnt ihr sogar Tretboote mit einer Rutsche ausleihen, die für einen großen Badespaß sorgen. Tretbootfahren ist ein echtes Freizeiterlebnis für Groß und Klein!

Unser Tipp: Bevor ihr vom Tretboot ins Wasser springt, solltet ihr bei der Bootsvermietung nachfragen, ob das Schwimmen erlaubt ist, da es bei manchen Anlagen verboten ist. 

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Trennzeichen (Berge mit Wasser)
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