Genießerpfad - Rötenbachschlucht
Start: Rötenbach, Wanderparkplatz Hardt
Anforderungen: Tolle Rundwanderung mit fast alpinem Charakter, oft auf schmalen Wald- und Wiesenwegen, teils auch über Blockhalden. Abschnittsweise auch mal steil. Feste Wanderschuhe tragen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind notwendig.
Sehenswertes: Die urwüchsige Rötenbachschlucht mit ihren Wasserfällen und Urwäldern, die Streckenführung der Höllentalbahn, die Aussicht vom Hörnle, die Flora und Fauna in den Rötenbacher Wiesen, der Rötenbacher Ameisenpfad zum „Walderkunden“ mit Ameise Amina.
Bus & Bahn: Rötenbach ist Haltepunkt der Höllentalbahn Donaueschingen und Freiburg im Breisgau mit stündlicher Verbindung in beide Richtungen.
Fahrplan: www.bwegt.de
Wild, wilder, Rötenbachschlucht
Abenteuer liegt hier in der Luft: Die Wutachschlucht und ihre Nebentäler gelten längst als Inbegriff ursprünglicher Wandererlebnisse. Schritt für Schritt führen die Pfade tiefer hinein in eine wildromantische, urwüchsige Schluchtenwelt, fernab von Hektik und Alltag. Rauschendes Wasser, moosbewachsene Felsen und das Spiel von Licht und Schatten lassen die Zivilisation schnell vergessen – und doch ist dieses Naturerlebnis erstaunlich nah. Hören, sehen, staunen … aber der Reihe nach.
Wandern am Wasser – Abkühlung und Naturerlebnis pur
Ob vom Wanderparkplatz Hardt oder ganz entspannt mit der Bahn ab dem Bahnhof Rötenbach: Der Einstieg in dieses besondere Naturerlebnis gelingt mühelos. Ohne Umwege taucht man ein in das geschützte Reich der Wutach- und Rötenbachschlucht – eine Welt, in der Wasser, Wald und Wildnis den Ton angeben. Im oberen Abschnitt zeigt sich die Schlucht zunächst sanft und beinahe verspielt. Doch mit jedem Schritt talabwärts wächst ihre Dramatik spürbar. Je näher der Rötenbach der Wutachmündung kommt, desto ursprünglicher und eindrucksvoller wird das Wandererlebnis. Der abwechslungsreiche Wegverlauf in Form einer liegenden Acht führt vorbei an der Trasse der Höllentalbahn, entlang eines über Kaskaden springenden Baches, über romantische Holzstege und weiter auf schmalen, leicht verblockten Steigen. Wurzelreiche Pfade leiten hoch über Tal, Wiesen und Wasser – immer begleitet vom Rauschen des Baches. Entlang der naturnahen Wege fallen immer wieder angenagte Baumstämme ins Auge: deutliche Spuren des heimischen Schluchten-Baumeisters, des Bibers. Zu den absoluten Höhepunkten der Tour zählen der Große Rötenbach-Wasserfall sowie der Aussichtspunkt am Hörnle. Beide laden zu einer wohlverdienten Pause ein. Besonders am Hörnle lohnt sich das Innehalten: Von den bequemen Holzliegen eröffnet sich ein spektakulärer Tiefblick in die Wutachschlucht sowie eine beeindruckende Fernsicht bis zum Feldberg. Anschließend führt der Weg zurück, quert am Roßgraben erneut den Rötenbach und verläuft durch den märchenhaften Krebsgraben. Über das Naturschutzgebiet der "Rötenbacher Wiesen" geht es schließlich entspannt zurück nach Rötenbach – mit vielen Eindrücken einer Wanderung, die noch lange nachklingt.








































